Brustvergrösserung – Behandlungsmethoden bei der Brustvergrösserung

Burstvergrösserung – glaubt man dem aktuellen Schönheitsideal ist ein straffer, attraktiver und jugendlicher Körper das Mass aller Dinge. Meine Überzeugung ist, dass jede Person für sich selbst entscheiden soll, ob Sie eine Brustvergrösserung machen will. Ich werde Ihnen helfen, damit Sie selbstsicherer und sich hübscher finden. 

IMMER JÜNGERE FRAUEN WÜNSCHEN SICH DIE OP

Allerdings werden immer jüngere Frauen und sogar Mädchen von der Welle mitgerissen. Sie machen sich schon in jungen Jahren, wenn das letzte Wort über die Grösse der Brust noch nicht gesprochen ist, Gedanken darüber, ob ihre Brüste wohl gross genug sind. Eine Brustvergrösserung scheint mittlerweile vielen Frauen ein Weg zu sein, das Selbstbewusstsein zu stärken. Aber nicht jede bekommt ohne weiteres die Brust, die sie gerne hätte.

Vor einer Brustvergrösserung finden in seriösen Kliniken eingehende Gespräche statt, um die Entscheidung auf Herz und Nieren zu prüfen. Minderjährige, die eine Brust-OP wünschen, müssen eine Einverständniserklärung der Eltern vorlegen. Wer keine medizinischen Gründe vorweisen kann, muss die Brustvergrösserung mit sämtlichen Folgeeingriffen aus eigener Tasche zahlen.

Für viele Frauen gehört ein wohlgeformtes Dekolleté zur weiblichen Erscheinung dazu. Allerdings kann die Grösse der Brust durch eine Vielzahl von Faktoren negativ beeinflusst werden: Zu geringes Brustwachstum in der Pubertät, eine oder mehrere Schwangerschaften sowie starke Gewichtsabnahme haben einen starken Einfluss auf das Volumen Ihrer Brüste und können einen chirurgischen Eingriff notwendig machen.

Oft entscheiden sich meine Patienten für eine Brustoperation (Brustvergrösserung oder Bruststraffung) aus verschiedenen Gründen. Durch die Schwangerschaft verursachte hängende Brüste, zu kleine Brüste oder rascher Gewichtsverlust sind die häufigsten Gründe.

BRUSTVERGRÖSSERUNG – GRÜNDE & VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE

Medizinische Gründe für eine Brustvergrösserung sind eher selten. Meist sind es subjektive ästhetische Gründe, sich die Brüste vergrössern zu lassen: Grosse Brüste gelten im Allgemeinen als attraktiver und weiblicher. Frauen, die eine Brust-OP anstreben, erhoffen sich davon, zufriedener mit ihrem Körper zu sein.

Oft wird auch als Grund genannt, dass eine attraktivere Frau eine bessere Stellung in der Gesellschaft hat – also mehr Ansehen, bessere Berufschancen etc.

Hier ist aber Vorsicht geboten: Bleiben Sie realistisch! Viele Frauen neigen dazu, übers Ziel hinauszuschiessen und falsche Erwartungen an die Brustvergrösserung zu entwickeln. Zu grosse Brüste wirken auch fehl am Platz, und nicht jedes Problem mit dem Selbstbewusstsein kann durch eine Brustvergrösserung behoben werden.

Da „zu kleine Brüste“ meistens eine subjektive Einschätzung sind, wird ein seriöser Arzt vor der Operation ein ausführliches Gespräch mit der Frau führen. Hier werden die Motive hinterfragt und die Frau wird über den Ablauf der Operation, die anstehenden Kosten sowie die möglichen Folgekosten und über mögliche Risiken aufgeklärt.

BRUSTVERGRÖSSERUNG – MEDIZINISCHE GRÜNDE

Natürlich kann es neben den subjektiven Gründen auch medizinische Gründe für eine Brustvergrösserung geben: geschrumpfte Brüste: Das hört sich erst einmal merkwürdig an.

Es gibt aber Frauen, deren Brüste nach einer Schwangerschaft oder nach der Stillzeit kleiner sind als vorher, aber mit der gleichen Menge an Haut und oft veränderter Form. Das kann eine psychische Belastung für die Frau darstellen.

Erschlaffte Brüste: Mit fortschreitendem Alter oder bei grossem Gewichtsverlust können die Brüste schlaff werden und hängen. Asymmetrische Brüste: eine Brust ist deutlich grösser als die andere. Das kann eine psychische Belastung sein, bei einem grossen Unterschied aber auch ein körperliches Problem.

Durch eine schiefe Haltung kann es zu Rückenschmerzen kommen. Falsches Verhältnis Brustgrösse zu Körpergrösse/-gewicht: dafür gibt es die Fachbegriffe ‚Mammahypoplasie‘ und ‚Mikromastie‘. Beide Bezeichnungen stehen für eine Brust, die nicht nur subjektiv, sondern auch objektiv zu klein ist und für die betroffene Frau eine schwere psychische Belastung darstellen kann.

Angeborene Fehlform der Brüste: Wenn die Brüste eine deutlich falsche Form haben, zum Beispiel schlauchförmig sind, kann auch das eine schwere Belastung für die betroffene Frau sein.

Fehlendes Brustdrüsengewebe: Wenn Brustdrüsengewebe wegen Brustkrebs oder aufgrund einer Verletzung entfernt wurde oder die Frau schon immer zu wenig Brustdrüsengewebe hatte, kann eine neue Brust „aufgebaut“ werden.

 

BRUSTVERGRÖSSERUNG & IMPLANTATE

Brustvergrösserung ist die weltweit meist durchgeführte Schönheitsoperation, gefolgt von Fettabsaugen und Augenlidstraffung. Damit gehört dieser plastische Eingriff zu den häufigsten Schönheitsoperationen, die plastische Chirurgen durchführen. Mit einer sogenannten Mamma-Augmentation bieten wir Ihnen die Möglichkeit, der Brust die gewünschte Grösse und Festigkeit zu verleihen.

Dazu nutzt die plastische Chirurgie Implantate, die für das gewünschte Ergebnis sorgen. Mit einem möglichst kurzen Schnitt kann ein Implantat über den Warzenhof oder über die Umschlagfalte eingesetzt werden. Ob ein Implantat hinter der Brustdrüse oder unter dem Muskel, oder sogar in einer Mischform dieser beiden Möglichkeiten (Dual Plane) eingesetzt wird, wird durch Ihre Voraussetzungen bestimmt.

Die modernen Implantate halten laut Herstellerangaben „ein Leben lang“. Eine lebenslange Haltbarkeit der Implantate kann aber dennoch nicht versprochen werden. Allerdings ist unter normalen Voraussetzungen eine Haltbarkeit von mehreren Jahrzehnten nicht übertrieben.

Der Einfluss von Implantaten auf das Brustkrebsrisiko konnte bisher in keiner Studie nachgewiesen werden. Die Mammografie ist nach einer Brustimplantation noch möglich, kann aber die Interpretation von Mammografiebildern erschweren, indem sie das darunterliegende Brustgewebe unsichtbar machen bzw. zusammendrücken.

Es gibt verschiedene Verschiebungstechniken, die anerkannte Mammografie-Zentren beherrschen. Das Mammografie-Personal muss unbedingt auf die vorhandenen Implantate hingewiesen werden, so dass eine Beschädigung durch beispielsweise Zusammendrücken vermieden wird.

Das empfohlene Mindestalter für eine solche Operation ist 21 Jahre (Ende des Wachstums). Ein maximales Alter gibt es nicht, hier ist der allgemeine Gesundheitszustand ausschlaggebend.

Die Operation dauert im Durchschnitt 1 -2 Stunden bei einem stationären Klinikaufenthalt von 1 bis 3 Tagen. Durchschnittlich ist man nach 2 Tagen fit fürs alltägliche Leben, arbeitsfähig nach 5 bis 14 Tagen, Sport ist erst nach 6 Wochen möglich.

BRUSTVERGRÖSSERUNG – SILIKONIMPLANTATE

Silikonbrustimplantate werden in der Medizin seit über 40 Jahren eingesetzt. Silikon umfasst vom Material her eine Gruppe chemischer Verbindungen, welche hauptsächlich aus dem natürlich vorkommenden Element Silizium besteht, das in Sand, Quarz und Steinen zu finden ist. In chemischer Verbindung mit Sauerstoff, Kohlenstoff und Wasserstoff wird Silizium zum Silikon.

Silikon ist heute das am längsten angewandte sowie auf Komplikationen und Nebenwirkungen getestete Material bei Brustimplantaten. Silikon-Implantate haben mehrwandige Hüllen und enthalten kohäsives (vernetzt) Silikon-Gel. Von der Konsistenz mit Weingummi vergleichbar, besteht z.B. bei einem Unfall keine Gefahr, dass das Silikon-Gel in das Körpergewebe einfliesst.

Durch äussere Gewalteinwirkungen beschädigte Implantate sollten schnellstmöglich entfernt/ausgetauscht werden.

BRUSTVERGRÖSSERUNG – BRUSTIMPLANTATE MIT KOCHSALZLÖSUNG

Brustimplantate mit Kochsalzlösung haben den Vorteil, dass sie sich implantieren lassen, bevor sie gefüllt sind. Somit wird es möglich, das Füllvolumen unter Sichtkontrolle zu bestimmen. Oder es verbleibt nach der Operation ein Expander (eine Art Ventil im Körper), der es möglich macht, die Menge der Kochsalzfüllung auch später noch zu erhöhen.

Diese Technik wird im medizinischen Bereich zur Dehnung der Brusthaut angewendet, um genügend Brusthaut zu erhalten, damit Implantate eingesetzt werden können, die nach einer Amputation die Brust wieder herstellen. Sollte dieses Implantat unfall- oder verletzungsbedingt kaputt gehen, wird das Kochsalz vom Körper aufgenommen.

Nachteile dieser Implantate sind, dass sie sich weniger natürlich anfühlen, da die Brust sehr weich ist.

Bei dünner Brusthaut kann eine Wellenbildung beobachtet werden. Bei unzureichender Befüllung oder starken Bewegungen können Wassergeräusche auftreten. Implantate aus Sojaöl und Hydro-Gel sowie titanbeschichtete Implantate sind nicht mehr zugelassen. Ein Implantat wird in einer Gewebetasche vor oder hinter dem Brustmuskel platziert.

Grundsätzlich ist die Einpflanzung des Implantats hinter den Brustmuskel das derzeit sicherste Verfahren. Bei der Lage hinter dem Muskel muss jedoch in der ersten Zeit nach dem Eingriff mit stärkeren Schmerzen gerechnet werden. Die schmerzlosere Variante ist der Einsatz vor dem Muskel und unter der Brustdrüse.

Weiterer Vorteil ist das optische und vom Tastgefühl natürlichere Ergebnis. Für diese Variante muss die Patientin allerdings über genügend Brustgewebe verfügen.

BRUSTVERGRÖSSERUNG – KEINE OP OHNE RISIKO

Jeder Frau muss klar sein: Eine Brustvergrösserung ist eine Operation, meist unter Vollnarkose. Wie jeder andere operative Eingriff ist sie mit Risiken und möglichen Komplikationen verbunden. Darum sollte man sich eingehend Gedanken machen, ob die Vergrösserung der Brust wirklich der eigene Wunsch ist oder vielleicht doch eher der des Partners, dem man einen Gefallen tun möchte.

Vielleicht lässt sich das Selbstwertgefühl auch auf anderem Wege besser aufpeppen. Natürlich gibt es auch medizinische Gründe für eine Brustvergrösserung (die medizinisch übrigens Mammaaugmentation heisst). Es gibt Frauen, deren Brüste weit vom Idealbild abweichen, etwa weil sie im Verhältnis zur Statur der Frau zu klein sind oder eine unschöne Form haben.

Vielleicht musste nach einer Krebserkrankung die Brust auch entfernt werden. Das kann schwere seelische Folgen haben, daher wird eine Brustvergrösserung in solchen Fällen meist von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Achtung: Egal aus welchem Grund Sie sich für eine Brustvergrösserung entscheiden: Sie sollten sich den richtigen Arzt suchen! 

In einem ausführlichen Gespräch berate ich Sie zu den verschiedenen Implantaten und Formen für die Brustvergrösserung, testen gemeinsam verschiedene Implantatgrössen und planen anschliessend den Eingriff, der am Ende genau auf Sie abgestimmt ist.

Verlassen Sie sich auf dem Weg zur Ihrer perfekten Brust auf unsere Erfahrung, Expertise und unser Know-how.

68 Jährige Dame, die sich schon immer einer schöne, volle Brust gewünscht hat, jedoch nie zu üppig
und zu deutlich. Nach 2 fache Schwangerschaft wurde das Bild aufgrund der guten Haut fast nicht
verändert. Die ängstliche Patienten wollte zunächst eine Implantatgrösse um 200 ml, das sie die zu
grosse Aufmerksamkeitserregung fürchtete . Da dieses jedoch aufgrund der Anatomie zu klein
gewesen wäre einigten wir uns auf die nächste grase Grösse von 255 ml. Nach ausreichender
Bedenkzeit war die Patientin mit der Grössenvorschlag am Ende sehr zufrieden und wir einigten uns
auf das berechnete Volumen.

OP: Zur Stabilisierung des Implantates wurde auch hier der Zugang über die Umschlagsfalte gewählt.
Der untere Muskelanteil wurde eingetrennt, um die maximale Beweglichkeit der Drüse zu erreichen
und das Ausdehnen des Implantates zu gewährleisten.

Zitat nach den ersten 6 Wochen:
Herr Doktor ich war noch nie so glücklich. Einen Bikini zu tragen und im Sommer auch mal ohne BH
eine Bluse zu tragen, unbezahlbar.

Leere Brust nach einer Schwangerschaft, aufgrund des kompletten Drüsenrückgangs. Wenig
Brustvolumen bereits vor der Schwangerschaft (A-CUP)

OP: Das Implantat wurde über die Umschlagsfalte eingelegt, aufgrund der Hautdicke konnte das
Implantat nur unter den Brustmuskels gelegt werden. Da es sich um eine junge Patienten (28)
handelt wurde die Drüse teilweise vom Muskel gelöst, um einen zusätzlichen Straffungseffekt zu
erreichen. Aufgrund des deutlichen Höhenunterschieds der Brustwarzen wurde auf der einen Seite
eine Anpassung der Höhe vorgenommen.

Kleine Brust, bei sehr guter Brustbreite. ausreichend Hautbedeckung. Keine Schwangerschaft, Auch
hier wurde sich für den Zugang über die Umschlagsfalte entschieden, die der Warzenhof keinen
ausreichenden Durchmesser besitzt, um das Implantat hautschonend einzuführen.

Da eine eventuelle Schwangerschaft nicht auszuschliessen war wurde auch hier das Implantat unter
den Muskel positioniert. Ebenfalls sollte man die mit dem Alter auftretende Hautausdünnung
berücksichtigen, was eine Positionierung des Implantates unter den Muskel favorisiert. Um das
Volumen komplett auszunutzen wurde ein Implantat der Grösse 370 ml gewählt.

Kleine Brust, bei sehr guter Brustbreite. ausreichend Hautbedeckung. Keine Schwangerschaft. hier
Der Warzenhof besaß keinen ausreichenden Durchmesser, um das Implantat hautschonend
einzuführen. Deshalb hat sich unser Chirurgenteam für einen Zugang über die Umschlagsfalte
entschieden.

Da eine eventuelle Schwangerschaft nicht auszuschließen war wurde das Implantat unter den Muskel
positioniert. Ebenfalls wurde die mit dem Alter auftretende Hautausdünnung berücksichtigt. Deshalb
favorisierten wir eine Positionierung des Implantates unter den Muskel. Um das Volumen komplett
auszunutzen wurde ein Implantat der Grösse 370 ml gewählt.